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...mit Iriskolobom (erhöhte Blendung)

Iriskolobom

Als Iriskolobom bezeichnet man eine angeborene, operativ oder traumatisch entstandene Lücke in verschiedenen Geweben des Auges, hier in der Iris.

Angeborenes Kolobom

Die Ursache für eine angeborene Spaltbildung liegt in der embryonalen Entwicklung des Auges begründet und wird den Hemmungsfehlbildungen zugeordnet. Aufgrund von Fehlsteuerungen unterbleibt ein vollständiger Schluss der Augenbecherspalte nach Abschluss der Invagination (Einstülpung) des Augenbläschen zum Augenbecher. Da der embryonale Augenbecherspalt nach nasal unten zeigt, findet sich das angeborene Iriskolobom meist ebenfalls nasal, unten. Je nach Ausprägung sind von der Spaltbildung nur ein Teil oder auch mehrere Teile des Auges betroffen.

Oft geht das Kolobom mit einer Mikrophthalmie (verkleinerter Augapfel) einher.

Initiiert wird die Fehlbildung oft durch Medikamente oder andere chemische Substanzen. Hier ist vor allem Contergan zu nennen. Daneben gibt es erbliche Faktoren (u. a.Katzenaugen-Syndrom, CHARGE-Syndrom, Trisomie 3, Cohen-Syndrom, Lenz-Syndrom) sowie spontanes Auftreten der Entwicklungsstörung.

Erworbenes Kolobom

Erworbene Kolobome sind in der Regel auf äußere Gewalteinwirkung (bei Unfall oder Operationen) zurückzuführen. Dadurch kommt es zu einer Spaltung beispielsweise des Augenlides oder der Iris.

Empfehlenswert

Hilfsmittel

Aufgrund des großen Anteils an Streulicht durch die „vergrößerte Pupille“, haben Betroffene ein verstärktes Blendungsempfinden, welchem man mit Kantenfiltern und Lichtschutzbrillen entgegenwirken kann.

Text z.T. Wikipedia, Bild: National Eye Institute - Link

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